Welche Bedeutung haben Räucherstäbchen im Buddhismus?

Räucherstäbchen sind wichtige Bestandteile, der in verschiedenen Religionen, Zeremonien und Meditationen vorkommen. Vorrangig werden die Stäbchen im Buddhismus, Hinduismus, Daoismus und im Konfuzianismus eingesetzt.

Die Variationen der Aromastoffen und der Verarbeitungen können je nach Herkunftsland variieren. So haben japanische Räucherstäbchen andere Bestandteile enthalten als tibetische Rauchwerke.

Welche Bedeutung haben Räucherstäbchen in der Religion?

Räucherstäbchen im Buddhismus

In vielen buddhistischen Tempel sind Räucherstäbchen zu finden. Sie haben für Zeremonien einen erheblichen Stellenwert. Räucherdüfte dienen als ein Symbol des Wortes Buddhas. Der Rauch soll den Menschen helfen, sich von ihrem Leid zu befreien.

Außerdem hat Weihrauch bei buddhistischen Zeremonien eine besondere Wertigkeit. Zum einen dient es als Aufnahme von neuen Mönchen, zum anderen zum Vertreiben von bösen Geistern und Krankheiten.

Räucherstäbchen und Weihrauchgefäße brennen in den Tempeln ununterbrochen und sie dürfen niemals erlöschen. Die Asche wird für Arzneimittel weiterverarbeitet, da man ihr eine bedeutende Heilkraft zuschreibt.

Welche Bedeutung haben Räucherstäbchen in der Medizin?

Im Buddhismus sind die Herstellung und Verwendung von Räucherstäbchen wichtige Bestandteile der tibetischen Medizin. Dabei ist die gründliche Mischung der Kräuter ein wesentlicher Faktor der Heilkunst. Denn nur das präzise Verhältnis der Kräuter kann einen entsprechenden Effekt erzielen.

Das Fundament der tibetischen Heilkunde wurde schon vor 2500 Jahren gelegt. Bereits damals hatten die Schamanen der tibetischen Wandervölker ein enormes Wissen über die Heilkräfte verschiedener Kräuter. Den Räuchern wurde bereits damals eine besondere heilende Wirkung beigemessen.

Den Grundstein der tibetischen Medizin legte der „Heilige der Medizin“ Yuthok Yonten Kongpo. Im 8. Jahrhundert nach Christus verfasste er die Schriften der vier Tantras. Diese Arbeiten sind bis heute noch der Ausgangspunkt der traditionellen Gesundheitslehre:

  1. Tantra: das Wurzeltantra ist die Lehre von den drei Grundsätzen der Krankheit, die in Einklang gebracht werden müssen.
  2. Tantra: ist das Zusammenspiel der sieben Konstitutionstypen mit den Beschwerden sowie die Anatomie und Physiologie.
  3. Tantra: ist die Behandlung des Leidens in enger Beziehung zu den buddhistischen Lehren.
  4. Tantra: ist die Methodik der Puls- und Urindiagnose sowie die weiterführende Herstellung von Heilmittel und Räucherritualen.

Vorteile und Nachteile von Räucherstäbchen

Vorteile und Nachteile von Räucherstäbchen

Vorteile

  • Schnell anwendbar
  • Flexibel einsetzbar
  • Entspannt den Geist
  • Vertieft die Mediation

Nachteile

  • Oft mit Chemie belastet
  • Schlechte Dosierungsmöglichkeit
  • Bei Tieren unbeliebt

Fazit

Das Räuchern gehört zu den ältesten Ritualen der Menschheit. Räucherstäbchen haben in der Religion und in der Medizin einen enormen Stellenwert. Ebenfalls dienen Räucherstäbchen als Unterstützung zu Zeremonien und Meditationen, da sie eine ruhige und angenehme Atmosphäre schaffen.

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