Aromatherapie: Welcher Duft wofür?

Wohl jeder kennt die Anwendung ätherischer Düften in der Form von Ölen wenigstens dem Namen nach und hat von der wohltuenden Wirkung gehört, welche diese verbreiten. Aber welcher Duft hat eigentlich welche Wirkung?

Wir haben eine Liste mit bekannten, ätherischen Düften zusammengetragen und uns dabei auf die wichtigsten beschränkt, um eine kurze Übersicht zu schaffen, auf welche Weise Anwender auf einfachem Weg ihr Wohlbefinden steigern können. Diese Liste ließe sich nahezu beliebig erweitern, denn der Vielzahl der verschiedenen und wirkungsvollen Düfte sind durch die Natur fast keine Grenzen gesetzt.

Ätherische Düfte in der Übersicht

Aromatherapie: Welcher Duft wofür?

Anis – Pimpinella anisum

Anis ist der wohl wichtigste Bestandteil der modernen Aromatherapie. Sein Aroma erinnert ein wenig an süße Getränke wie Ouzo und Pastis. Anis wirkt verdauungsfördernd und zeigt besonders bei Frauen eine wohltuende und regulierende Wirkung.

Bergamotte – Citrus bergamia

Der erfrischende Duft der Bergamotte entschärft gereizte Stimmungen und sorgt für neue Energie. Er wirkt gleichzeitig gegen Angst und Depressionen. Seine beruhigende und dennoch aufhellende und ermunternde Wirkung macht ihn zu einem Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Dabei harmonisiert er hervorragend mit Düften aus Lavendel und vielen Blütensorten.

Zitrone – citrus limonum

Zitronen-Öl bewirkt ein sehr erfrischendes und leicht flüchtiges Aroma, welches eine belebende und aufbauende Wirkung erzielt. So wirkt sie gegen Niedergeschlagenheit und Depressionen und unterstützt die Konzentrationsfähigkeit. Zudem sagt man der Zitrone eine desinfizierende Wirkung zu, sodass sie besonders in der Erkältungszeit zur vollen Geltung kommt.

Eukalyptus – Eucalyptus globulus

Auch Eukalyptus steigert die Konzentrationsfähigkeit. Dabei riecht sein Aroma mittlerweile etwas medizinisch. Das kommt daher, dass das Aroma des Eukalyptus seit jeher in vielen Erkältungsprodukten zur Anwendung kommt.

Grapefruit – Citrus paradisi

Besonders belebend und stimmungsaufhellend wirkt der Duft nach Grapefruit. Er findet daher seine Anwendung oft in Sportgels und Raumbelüftern. Bereits wenige Sporen seines Duftes verleihen ein glückliches und frisches Feeling.

Lavendel – Lavandula angustifolia

Die Wirkung von Lavendel ist besonders vielseitig. So wirkt er gegen Herzklopfen und Nervosität, Aufregung und Schlaflosigkeit. Hauptsächlich aber wirkt er ausgleichend. Das heißt, er ergänzt unser Befinden mit dem, was uns gerade fehlt und ist auf diese Weise beinahe grenzenlos einsetzbar.

Pfefferminze – Mentha piperita

Die Pfefferminze sorgt für einen klaren Kopf und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Nebenbei wirkt sie stark kühlend und damit ebenso erfrischend und belebend. Ihre Wirkung ist von alters her in der Medizin anerkannt. Sie wird deshalb oft zum Einreiben bei Muskel- und Nervenschmerzen sowie zur Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt. Beachtet werden muss bei der Anwendung von Pfefferminze, dass sie sich nicht für Kinder eignet.

Rose – Rosa damascena

Sehr breit gefächert ist das Anwendungsspektrum der Rose. Als Blüte der Liebe wirkt sie harmonisierend und ist hilfreich bei der Bewältigung von Trauer, Kummer und Leid. Ihr Duft öffnet das Herz und vereinfacht, Emotionen zuzulassen, um sie zu bewältigen. Zudem hilft sie, Zeiten des starken Umbruchs leichter zu ertragen und ist deshalb eine geschätzte Hilfe in der Sterbebegleitung und Trauerbewältigung.

Fazit

Es gibt für jede Anwendung das passende und unterstützende Öl in der Aromatherapie. Oft überschneiden sich sogar die Wirkungskreise der einzelnen Aromen und der Verwender hat die Wahl, welches Öl er nehmen möchte sowie die Gelegenheit, nach seinen eigenen Vorlieben vorzugeben.

Anzuraten sei dabei zu beachten, dass die verschiedenen Düfte in der Regel verschiedene Wirkspektren aufweisen und allesamt miteinander verträglich sind, sodass sich wirklich jeder seinen speziellen Duft frei zusammenstellen lassen kann.

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